In einem Konsortium klein- und mittelständischer Industriefirmen, Ingenieurunternehmen, wissenschaftlicher Institutionen sowie künftiger Anwender sollen bekannte Technologien zur solaren Strom- und Wärmeerzeugung, dezentralen Speicherung, Mikrofiltration, Entkeimung usw. so weiterentwickelt werden, dass sie sich in die Struktur der Gebäudehülle integrieren lassen, um den Wohnraum derart ausgestatteter Gebäude nicht durch aufwendige Versorgungstechnik über Gebühr einzuschränken und bauphysikalische Synergien zu erschließen. Die autartec®-Bündnispartner eint die unternehmerische Vision, vor dem Hintergrund des schnell wachsenden Bedarfes an energetisch und raumklimatisch funktionalisierten Gebäuden diese strukturintegrierten autartec®-Technologien als ein Baukastensystem für weitgehend eigenversorgte Gebäude zu entwickeln und zu vermarkten. Dazu werden verschiedene Aufbauten funktionstragender autartec® Gebäudehüllen angefangen von konventionellen Baumaterialien über Tragwerksstrukturen mit Leichtbauelementen bis hin zu dünnwandigen Bauteilen aus Textilbeton entwickelt. Mit den globalen Wandlungsprozessen in der Energieversorgung zeichnen sich umfangreiche Märkte in allen Bereichen der Bauwirtschaft, Gebäudesanierung und Gebäudeausstattung ab.

Architektonische Gestaltungsfreiräume und besonders günstige Bedingungen für eine zumindest semiautarke Energie- und Wasserversorgung bieten ufernahe Besiedlungen und vor allem die „schwimmende Architektur“. Am Beispiel eines „schwimmenden autartec®-Hauses“ soll daher die Integration der einzelnen autartec®-Komponenten erprobt und öffentlichkeitswirksam demonstriert werden.